Buddhismus (Lehren/Dharma)

Die vier edlen Wahrheiten:

1. Die Existenz des Leidens. Das menschliche Leben ist dem Leiden unterworfen.
2. Die Ursache des Leidens ist die Begierde nach persönlicher selbstsüchtiger Lust.
3. Die Aufhebung des Leidens. Das Leid wird aufhören, wenn diese Begierde überwunden ist.
4. Der Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn man den „Heiligen" achtfachen Pfad beschreitet.

Dieser Weg der Mässigung wird auch als der mittlere Weg bezeichnet.

Seine drei Hauptbestandteile sind:
Ethische Lebensführung/Moral
Geistige Disziplin/Meditation
Wissen/Weisheit

Die drei Hauptlaster sind:

Sucht oder Gier
Hass oder Zorn
Selbsttäuschung oder Unwissenheit

Der edle achtfache Pfad:

1. Rechtem Verstehen
2. Rechtem Denken
3. Rechter Rede
4. Rechtem Handeln
5. Rechtem Lebenserwerb
6. Rechtem Bemühen
7. Rechter Achtsamkeit
8. Rechter Konzentration

Der achtfache Pfad ist der Pfad der Bewusstheit, und Achtsamkeit ist die Grundlage.
Durch Achtsamkeit entsteht Konzentration, die euch befähigt Einsicht und Weisheit zu erlangen. Dank der Konzentration verwirklicht ihr den achtfachen Pfad.

Die vier edlen Wahrheiten:

1. Die Existenz des Leidens. Geburt, Alter, Krankheit und Tod sind Leiden. Trauer, Zorn, Eifersucht, Sorge, Unruhe, Angst und Verzweiflung sind Leiden. Getrennt sein von denen, die man liebt, ist Leiden. Vereint sein mit solchen die man hasst ist Leiden. Begehren, Anhaften und Festhalten ist Leiden.
2. Die Ursache des Leidens. Durch Unwissenheit kann man die Wahrheit des Lebens nicht erkennen, und sie werden in der Flammen des Begehrens, des Zorns, der Eifersucht, Trauer, Sorge, Angst und Verzweiflung eingeschlossen.
3. Die Aufhebung des Leidens. Die Wahrheit des Lebens zu verstehen führt zur Aufhebung des Kummers, jedes Leids und lässt in uns Frieden und Freude entstehen.
4. Der Pfad, der zur Aufhebung des Leidens führt Es ist dies der edle achtfache Pfad. Er wird unterstützt durch ein Leben der Achtsamkeit. Achtsamkeit führt zur Konzentration und Verstehen, und dies befreit euch von Kummer und Schmerz, es führt schliesslich zu Frieden und Freude.

Die 5 Regeln für Laienschüler:

1. Schonung des Lebens, nicht zu Töten.
2. Nicht stehlen
3. Meiden eines Ehebruchs, nicht in sexuelle Verfehlungen zu ergeben.
4. Wahrhaftigkeit, nicht die Unwahrheit sagen, nicht zu lügen.
5. Meiden von Alkohol, meiden von Drogen.

Die vier Unermesslichen, Die vier rechten Bemühungen.
Die vier Grundlagen der spirituellen Kraft.

Erlangen der 4 Haupttugenden:

Liebende Güte (Wohltätigkeit), Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut.

Leben, um Leiden zu vermeiden, um letztlich ins Nirwana zu gelangen.
Es beginnt nicht mit der Geburt und es endet nicht mit dem Tod. Es gibt keinen Zufall und nichts Nebensächliches. Das Gesetz des Karmas stellt den Menschen in eine Beziehung von Ursache und Wirkung. Der Charakter eines Menschen ist weitgehend bestimmt durch das, was er in früheren Leben getan und unterlassen hat. Er kann die Folgen der Vergangenheit durch bewusstes Handeln in der Gegenwart ändern. Karma ist ein fortlaufender Prozess. Die Zukunft wird durch die Gegenwart bestimmt.

Um Bikkhu zu werden rezitiert man dreimal: Ich nehme Zuflucht zum Buddha, dem, der mir den Weg in diesem Leben weist. Ich nehme Zuflucht zum Dharma, dem Weg des Verstehens und der Liebe. Ich nehme Zuflucht zur Shanga, der Gemeinschaft, die in Harmonie und Bewusstheit lebt.

Der Buddha sagt: Lange Zeit waren die Menschen gefangen in der Vorstellung des Atman, der Vorstellung von einem eigenständigen Selbst. Wir haben geglaubt, dass unser Körper stirbt, dieses Selbst aber weiter existiert und Vereinigung mit seinem Ursprung, das heisst mit Brahma, sucht. Aber dies ist ein Missverständnis, das zahllose Generationen in die Irre geführt hat! Ihr sollt wissen, dass alle Dinge existieren, weil sie wechselseitig voneinander abhängen. Alle Dinge hören auf zu existieren, weil sie wechselseitig voneinander abhängen. Dies ist, weil jenes ist. Dies ist nicht, weil jenes nicht ist. Dies ist, entstanden weil jenes entstanden ist. Dies stirbt, weil jenes stirbt. Das ist das wundervolle Gesetz vom Entstehen in Abhängigkeit. In Wahrheit gibt es nichts, das abgetrennt, selbstständig und ewig wäre. Es gibt kein Selbst weder ein höheres noch ein niederes Selbst.
Meditiere über deinen Körper, deine Empfindungen, deine Wahrnehmungen, deine Geistesregungen, dein Bewusstsein. Ein Mensch besteht aus diesen fünf Skandhas, (Daseinsgruppen). Sie sind unablässig sich verändernde Ströme, in denen man kein einziges beständiges Element findet.

Ich sage nicht, das Wasser und Lotus nicht existieren. Ich sage nur, dass das Wasser und der Lotus dank der Gegenwart und der wechselseitigen Durchdringung aller anderen Elemente entstehen können, von denen keines abgetrennt oder beständig ist.

Die Fünf Fähigkeiten:

In den fünf Skandhas - Körper, Empfindungen, Wahrnehmungen, Geistesregungen, und Bewusstsein - gibt es nichts, das als beständig angesehen, nichts, das ein „ Selbst" genannt werden kann. Dieser Körper ist nicht das Selbst. Dieser Körper ist auch nichts was zum Selbst gehört. Das Selbst kann nicht im Körper gefunden werden, und der Körper kann nicht im Selbst gefunden werden.
Es gibt drei Ansichten über das Selbst. Die erste ist die, dass dieser Körper das Selbst sei, oder das die Empfindungen, Wahrnehmungen, Geistesregungen oder das Bewusstsein das Selbst seien. Diese Ansicht nennt man „Glaube an die Skandhas als Selbst",und es ist die erste falsche Ansicht. Doch wenn man sagt: „Die Skandhas sind nicht das Selbst" kann man leicht der zweiten falschen Ansicht erliegen und glauben, dass das Selbst etwas sei, das unabhängig von den Skandhas existiere, und das das Selbst die Skandhas besitze. Diese zweite falsche Ansicht wird „die Skandhas unterscheiden vom Selbst" genannt. Die dritte falsche Ansicht besteht in dem Glauben, dass das Selbst in den Skandhas vorhanden sei, und dass die Skandhas im Selbst vorhanden seien. Das heisst „ Der Glaube an das Vorhandensein von Skandhas und Selbst im jeweils anderen.
Sich in der Meditation in die Leerheit des Selbst zu versenken bedeutet, tief in die fünf Skandhas hineinzuschauen, um zu erkennen, dass sie weder das Selbst sind, noch zum Selbst gehören, noch im Selbst vorhanden sind. Überwinden wir diese drei falschen Sichtweisen, so können wir die Wahre Natur der „Leerheit aller Dharmas" erfahren

Die Ursache des Leidens ist Unwissenheit, eine falsche Weise, die Wirklichkeit zu betrachten. Zu denken, das Unbeständige sei beständig - das ist Unwissenheit. Zu denken, da sei ein Selbst, wenn da kein Selbst ist - das ist Unwissenheit. Aus Unwissenheit entstehen Neid, Zorn, Angst, Eifersucht, und zahllose andere Leiden. Der Pfad der Befreiung ist der Pfad, die Dinge eingehend zu betrachten, um wirklich die Natur der Unbeständigkeit zu erkennen, Die Abwesenheit eines eigenständigen Selbst zu sehen und die wechselseitige Abhängigkeit, das Ineinandergreifen aller Dinge zu erfahren. Dieser Pfad ist der Pfad, der die Unwissenheit überwindet. Ist die Unwissenheit einmal überwunden, ist das Leiden transzendiert. Das ist wahre Befreiung. Da bedarf es kein Selbst, damit es Befreiung gibt.

Glaubst Du, dass alle Zeremonien, Rituale und Gebete nutzlos sind? Wenn jemand zum anderen Ufer übersetzen will, was soll er dann tun? Wenn er nur betet, und auf dieser Seite des Ufers stehenbleibt und zum anderen Ufer betet, wie soll er dann zum anderen Ufer kommen? Überwindet man die Unwissenheit, die geistigen Hindernisse nicht, so kann man nicht zum andern Ufer, zur Seite der Befreiung gelangen, selbst wenn man das ganze Leben mit beten zubrächte.

Alle Dharmas brennen:

Was brennt? Die sechs Sinnesorgane - Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper und Geist. Die sechs Sinnesobjekte - Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührbares und Geistesobjekte. Die Sinnesbewusstseinsbereiche - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Empfinden und Denken. Sie brennen durch die Flamme der Begierde, Hass und Verblendung.
Sie brennen durch die Flammen der Geburt, Alter, Krankheit und Tod und durch die Flammen von Schmerz, Unruhe, Enttäuschung, Sorge, Angst und Verzweiflung.
Jede Empfindung brennt, die unangenehmen, die angenehmen, oder die neutralen. Empfindungen entstehen und sind bedingt durch die Sinnesorgane, die Objekte der Sinnesorgane und das Sinnesbewusstsein.
Lasst euch nicht von der Flamme der Begierde, des Hasses und der Verblendung verzehren. Erkennt die Unbeständigkeit aller Dharmas, damit euch nicht der Kreislauf von Geburt und Tod unterjocht, der durch die Sinnesorgane, die Sinnesobjekte und die Sinnesbewusstseinsbereiche entsteht.

Ein Erwachter ist nicht mehr an die Verblendung, Angst, Zorn oder Begierde gebunden. Ein erwachter Mensch, erkennt die Natur des Lebens und des Kosmos. Er ist ein freier Mensch; ein Mensch voller Frieden und Freude, voller Liebe und Verstehen.

Wenn wir denn Weg der Bewusstheit beschreiten, dann wird unsere Buddha - Natur mit jedem Tag heller erstrahlen, bis wir eines Tages völlige Freiheit, vollkommenen Frieden und grösste Freude erleben. In unserem Herzen müssen wir Gott finden.
Das Dharma ist der Pfad, der zum Erwachen führt. Es ist der Pfad, der uns hilft, das Gefängnis von Unwissenheit, Zorn, Angst und Begierde aufzubrechen.

Dies war, weil jenes war; dies entstand, weil jenes entstand; dies war nicht, weil jenes nicht war; dies verging, weil jenes verging.

Beachte: Ist eine Person an eine Lehre gefangen, so verliert sie alle ihre Freiheit. Wird man dogmatisch, so glaubt man, nur die eigene Lehre sei wahr und alle anderen Irrlehren. Streitigkeiten und Konflikte erwachsen alle aus beschränkten Sichtweisen. Sie können endlos ausgedehnt werden, kostbare Zeit wird mit ihnen verschwendet, und manchmal führen diese Streitigkeiten zum Krieg. Das grösste Hindernis auf dem spirituellen Pfad ist die Verhaftung an bestimmte Auffassungen. Ist man an sie gebunden, kann man dermassen in Verwirrung geraten, dass das Tor zur Wahrheit nicht länger offen bleibt.

Es gibt drei Arten von Gefühlen - angenehme, unangenehme und neutrale. Alle drei haben ihre Wurzeln in den Wahrnehmungen von Körper und Geist.

Ihr müsst die Ursache eures Leidens finden, um die Natur des Leidens zu verstehen. Versteht ihr erst die Natur des Leidens, kann es euch nicht länger binden.

Wenn wir die Unwissenheit durchbrechen, entdecken wir das weite Reich des Friedens, der Freude, der Befreiung und des Nirvana. Nirvana ist die Entwurzelung von Unwissenheit, Gier und Zorn. Nirvana ist das hervortreten von Frieden, Freude und Freiheit.

Die wahre Natur aller Dharmas ist, dass es weder Geburt noch Tod gibt, weder Entstehen noch vergehen, weder ein Zunehmen noch ein Abnehmen.

Der schnellste Weg die Kontrolle über den eigenen Geist zu erlangen ist:Übe dich darin den Atem zu beobachten und meditiere über deinen Körper, die Empfindungen, die Geistesregungen, den Geist und die Objekte des Geistes. Übst du dies in dieser weise, so werden sich mit jedem Tag deine Demut, dein Wohlgefühl, deine innere Freiheit, dein Frieden und deine Freude vertiefen. Wenn diese Empfindung in dir aufsteigt, kannst du sicher sei, dass du auf dem rechten Weg bist - dem Weg des Erwachens und der Erleuchtung.

Hilfe um Begierde zu überwinden: Betrachte eine Leiche; beobachte genau die neun Stadien im Verfall eines Körpers, von dem Zeitpunkt an, wenn die Atmung aufhört, bis zur Zeit, wenn sich die Knochen in Staub verwandeln.

Hilfe um Zorn und Hass zu überwinden: Übe dich in der Betrachtung des Mitgefühls. Sie erhellt die Ursachen von Zorn und Hass in unserem Geist und im Geist jener, die diese Gefühle in uns wachrufen.

Hilfe um verlangen zu überwinden: Übe dich in der Betrachtung der Unbeständigkeit. Sie erhellt die Geburt und den Tod aller Dinge.

Hilfe um Verwirrung und Zerstreutheit zu überwinden: Übe dich in der Betrachtung der vollkommenen Bewusstheit auf den Atem.

Verweilen im gegenwärtigen Moment: Die vier Grundlagen der Achtsamkeit

Sati bedeutet in Achtsamkeit verweilen. Das heisst der Übende nimmt alles wahr, was im Körper, in den Empfindungen, im Geist und in den Objekten des Geistes geschieht - dies sind die vier Grundlagen der Achtsamkeit oder Bewusstheit.
Als erstes beobachtet die übende Person den eigenen Körper - den Atem; die vier Körperhaltungen: Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen; die körperlichen Tätigkeiten wie gehen, schauen, anziehen, essen, trinken, die Toilette benutzen, sprechen, waschen; sie ist sich dabei aller Körperteile bewusst; der Haare, Zähne; Muskeln, Knochen, der inneren Organe, des Knochenmarks, der Eingeweide, der Speichelflüssigkeit und des Schweisses, sie ist sich der Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer bewusst, die den Körper bilden, und ebenso der Stadien des körperlichen Zerfalls, vom Zeitpunkt des Todes bis zum Verfall der Knochen.
Während die übende Person den Körper wahrnimmt, ist sie sich jeder Einzelheit, die den Körper betrifft bewusst. Sie weiss während des Einatmens, das sie atmet, beim Ausatmen weiss sie, das sie ausatmet, sie atmet ein und lässt den Körper ruhig und friedvoll werden.
Geht sie, so weiss sie dass sie geht, sitzt sie, so weiss sie dass sie sitzt, usw. Die Betrachtung des Körpers findet nicht nur während der Meditation statt, sondern während des ganzen Tages.
Bei der Betrachtung der Empfindungen, nimmt die übende Person die Empfindungen wahr. Die angenehmen, die unangenehmen, die neutralen. Empfindungen haben ihren Ursprung entweder im Körper oder im Geist. Empfindet die Person Schmerzen wegen eines kranken Zahnes, so ist sich die Übende bewusst, dass sie Schmerzen wegen eines kranken Zahnes empfindet, ist sie glücklich weil sie gelobt wurde, ist ihr bewusst, dass sie glücklich ist weil sie gelobt wurde, usw. So wird der ganze Tag geübt.
Bei der Betrachtung des Geistes nimmt die übende Person die verschiedenen Zustände des Geistes wahr. Begehrt sie, so weiss sie dass sie begehrt. Ist sie zornig, so weiss sie dass sie zornig ist, usw. Die Übende erkennt jeden Geisteszustand, der in oder um ihr im gegenwärtigen Moment entsteht, und ist sich seiner bewusst.
Bei der Betrachtung der Geistesobjekte nimmt die Person die fünf Hindernisse für die Befreiung wahr (Sinnesbegierde, Feindseligkeit, Trägheit, Ruhelosigkeit und Zweifel), wann immer sie gegenwärtig sind; sie betrachtet die fünf Skandhas, die eine Persönlichkeit ausmachen (Körper, Empfindungen, Wahrnehmungen, Geistesregungen, und Bewusstsein); die sechs Sinnesorgane und die sechs Sinnesobjekte; die sieben Faktoren des Erwachens(volle Aufmerksamkeit, Dharma-Ergründung, Energie, Freude, Wohlgefühl, Konzentration und Gleichmut), und die vier Edlen Wahrheiten ( die Existenz des Leidens, die Ursachen des Leidens, die Befreiung vom Leiden und der Pfad der zur Befreiung vom Leiden führt). Dies alles sind die Objekte des Geistes, und sie umfassen alle Dharmas.
Jeder Mensch der diese Grundlagen sieben Jahre übt, kann Befreiung erlangen. Buddha fügt hinzu, dass auch der, der sie sieben Monate lang übe, Befreiung erlangen werde. Selbst wenn man diese vier Betrachtungen nur sieben Tage lang geübt habe, könne man Befreiung erlangen so sagt der Buddha.

 

Das bewusste Atmen: Anapanasati oder Vipassana
Siehe Meditationstext.

Die Lehre ist wie ein Floss, das euch ans andere Ufer bringt. Das Floss ist nicht das Ufer. Das Floss wird gebraucht, aber das Floss ist nicht das andere Ufer. Ein intelligenter Mensch würde das Floss nicht auf seinem Kopf herumtragen, nachdem er damit zum anderen Ufer gelangt ist.

Alle Lehren die ich euch gegeben habe, wie die vier edlen Wahrheiten, den achtfachen Pfad, die Vier Grundlagen der Achtsamkeit, die Sieben Faktoren des Erwachens, Unbeständigkeit, Nicht - Selbst, Leiden, Leerheit, Zeichenlosigkeit und Absichtslosigkeit - sie alle sollt ihr auf intelligente, offene Weise studieren und erforschen. Nutzt die Lehren, um Befreiung zu erlangen! Haftet nicht an Ihnen an.

 

In Ruhe und Gelassenheit verweilen,
das Dharma verstehen
und ohne Hass und Gewalt
zum Ursprung zurückkehren
bring Freude und Frieden im Uebermass.
Achtsamkeit ist vollkommen gewahrt;
Verwirklicht sind wahrer Frieden, wahre Ruhe.
Alle Begierden zu überschreiten -
Das ist das grösste Glück.

Tugendhaftes Handeln erwächst aus Weisheit, und Weisheit wächst dank tugendhaftem Handeln. Sie können nicht getrennt voneinander sein.

Die Drei Schritte zur Erleuchtung:

Beachten der Regeln, Entwicklung von Konzentration und Weisheit.
Durch das beachten der Regeln entwickelt sich Konzentration. Konzentration führt zur Weisheit. Weisheit wiederum befähigt uns, die Regeln besser zu praktizieren. Je genauer und tiefgründiger wir die Regeln beachten, desto mehr nimmt die Konzentration zu. Je grösser die Konzentration ist, desto tiefer die Einsicht.

Die Meditation über das bedingte Entstehen befähigt uns, die Fesseln der Gier, des Zorns und der Unwissenheit zu durchschneiden, um Befreiung, Frieden und Freude zu erlangen.

Das Entstehen in Abhängigkeit:

Das Eine enthält die Vielen, und die Vielen enthalten das Eine. Die miteinander verbundenen Kettenglieder bestehen aus vielen Schichten und Ebenen, doch kann man Bereiche unterscheiden - Hauptursachen, mitwirkende Ursachen, der unmittelbar vorausgegangene Moment als Ursache und Objekte als Ursachen.

Das Reiskorn und all die anderen nahen und fernen Bedingungen, die die Existenz der Reispflanze möglich machen, sind Objekte des Bewusstseins. Sie können nicht vom Bewusstsein getrennt werden. Der Geist ist eine grundlegende Bedingung für die Existenz aller Dharmas. Das Leiden existiert, weil es Leben und Tod gibt. Was verursacht Geburt und Tod? Die Unwissenheit. Die zwölf Kettenglieder der Existenz sind alle untereinander verbunden. In jedem Glied könnt ihr die anderen erkennen. Fehlt eines der Glieder, so werden auch die anderen fehlen. Die zwölf Kettenglieder sind: Unwissenheit, Triebkräfte und Impulse, Bewusstsein, Name und Form, die sechs Sinnesorgane, Berührung, Empfindungen, Begehren, Ergreifen, Werden, Geburt und Tod.
Die Unwissenheit lieget allen zwölf Kettengliedern der Existenz zu Grunde. Versucht nicht vor Leben und Tod davonzulaufen. Ihr müsst nur über sie hinausgelangen. Geburt und Tod zu transzendieren ist ein Kennzeichen erhabener Wesen.

Das Eine schafft die Vielen, und die Vielen schaffen das Eine. Schauen wir genau hin, sehen wir das Eine im Vielen und die Vielen in Einen.

Liebe Gemeinschaft, die Menschen geraten leicht in vier Fallen: Die erste Falle ist die Anhaftung an Sinnesbegierden. Die zweite ist die Anhaftung an beschränkte Auffassungen. Die dritte ist Zweifel und Argwohn. Die vierte ist die falsche Sicht von Selbst. Der Weg der Erleuchtung hilft den Menschen, diese vier grossen Fallen zu umgehen. Die Lehre über das Entstehen in Abhängigkeit wird euch befähigen, jedes Hindernis zu meistern und jede Falle zu umgehen. Meditiert über die Natur der wechselseitigen Abhängigkeit in eurem täglichen Leben und betrachtet sie - in eurem Körper, euren Empfindungen, eurem Geist und den Objekten des Geistes.

Die Beziehung zwischen den Elementen:

Ob die Menschen die Erde mit reinem, duftendem wie Blumen, Parfüm oder frischer Milch bedecken oder mit unreinem, übelriechendem wie Exkrementen, Urin, Blut, Schleim und Speichel - die Erde empfängt alles gleichermassen, ohne Habsucht und Abscheu.

Das Wasser ist grenzenlos und fliessend und hat das Vermögen, zu verwandeln und zu reinigen.

Das Feuer verbrennt alle Dinge, die schönen wie die hässlichen, gleichermassen - ohne Habsucht, ohne Abscheu. Feuer hat das Vermögen, zu brennen, zu reinigen zu verwandeln.

Die Luft trägt allen Arten alle Arten von Gerüchen, die guten wie die schlechten, gleichermassen - ohne Habsucht, ohne Abscheu. Luft hat das Vermögen, zu wandeln, zu reinigen und freizusetzen.

Der ganze Weg zum Meer: Die sechs Fallen vermeiden.

Am Ufer hängen zu bleiben bedeutet, sich durch die sechs Sinne und ihre Objekte verwirren zu lassen. Zu sinken bedeutet, von Gier und Verlangen unterjocht zu werden. Im Grund stecken zu bleiben bedeutet, sich nur um die eigenen Wünsche zu sorgen, nur auf die eigenen Vorteile und das persönliche Ansehen bedacht zu sein und das Ziel der Erleuchtung zu vergessen. Aus dem Wasser gefischt zu werden bedeutet, sich in Zerstreuung zu verlieren, die Zeit mit Menschen von schlechtem Charakter zu vertun, statt mit der Übung fortzufahren. Sich in einem Strudel zu verfangen bedeutet, durch die fünf Arten der Begierden gebunden zu sein, es bedeutet, sich in Begierden nach guten Essen, nach Sexualität, Geld, Ruhm und Schlaf zu verfangen. Von innen zu verfaulen bedeutet, ein Leben unechter, heuchlerischer Tugend zu führen, die Gemeinschaft zu täuschen und das Dharma für die Erfüllung der eigenen Wünsche zu nutzen.

Die acht Erkenntnisse der Grossen Wesen:

Es sind die Erkenntnisse, von Grossen Wesen gelehrt die anderen helfen sollen, ihre Unachtsamkeit zu überwinden um Erleuchtung zu erlangen.
Die erste Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass alle Dharmas unbeständig und ohne Selbst sind. Betrachtet ihr die unbeständige und selbstlose Natur aller Dinge, könnt ihr dem Leiden entgehen und Erleuchtung, Frieden und Freude erlangen.
Die zweite Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass mehr Begehren mehr Leiden verursacht. Alle Bedrängnis im Leben entsteht aus Gier und Verlangen.
Die dritte Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass, wenn wir ein einfaches Leben und wenig Wünsche haben, uns das zu Frieden, Freude und Heiterkeit führt. Ein einfaches, schlichtes Leben gewährt uns mehr Zeit und Konzentration für die Übung des Weges und die Zuwendung zu anderen Wesen.
Die vierte Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass nur eifriges Bemühen zur Erleuchtung Führt. Faulheit und Hingabe an sinnliche Begierden sind der Übung hinderlich.
Die fünfte Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass Unwissenheit die Ursache des endlosen Kreislaufes von Leben und Tod ist. Ihr müsst stets daran denken, zuzuhören und zu lernen, um eure Einsicht und eure Redegewandtheit zu entwickeln.
Die sechste Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass Armut Hass und Wut hervorbringt, die wiederum einen Teufelskreis negativer Gedanken und Taten schaffen. Anhänger des Weges sollten in ihrer Praxis Grosszügigkeit alle gleich behandeln, Freunde wie Feinde, sie sollten die Menschen nicht wegen ihrer Verfehlungen verdammen, noch jene hassen, die gegenwärtig Schaden anrichten.
Die siebente Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass wir zwar in der Welt leben, um andere zu belehren und ihnen zu helfen, dass wir uns aber nicht in weltlichen Angelegenheiten verlieren dürfen.
Die achte Erkenntnis ist die Bewusstheit darüber, dass wir nicht allein für unsere individuelle Erleuchtung üben, sondern dass wir unser Sein hingeben, um andere zu den Toren der Erleuchtung zu geleiten.
Alle Grossen Wesen haben dank dieser Acht Erkenntnisse Erleuchtung erlangt.

 

 

Die achtzehn Elemente:

Alle Dharmas sind in den achtzehn Elementen enthalten - den sechs Sinnesorganen, den sechs Sinnesobjekten und den sechs Sinnesbewusstseinsbereichen. Die sechs Sinnesobjekte sind die Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper und Geist. Die sechs Sinnesobjekte sind die Form, Klang, Geruch, Geschmack, Berührbares und Geistesobjekte. Die sechs Sinnesbewusstseinsbereiche sind: Sehbewusstsein, Hörbewusstsein, Riechbewusstsein, Schmeckbewusstsein, Körperbewusstsein und Geistesbewusstsein.

Es gibt kein Dharma ausserhalb dieser achtzehn Elemente. Alle sind Geburt und Tod, Wandel und Auflösung unterworfen. Alle Dharmas sind leer, weil sie ohne eigenständiges Selbst sind.

Die drei Tore der Befreiung:

Leerheit, Zeichenlosigkeit und Absichtslosigkeit.

Voll bedeutet immer voll von etwas, und leer bedeutet immer leer von etwas.

Alles Skandas - Körper, Empfindungen, Wahrnehmungen, Geistesregungen, Bewusstsein - sind leer von Eigenständigem Selbst. Sie besitzen keine beständige und unwandelbare Natur. Eine beständige und unwandelbare Natur wäre ein wesenhaftes Selbst. Das fehlen eines solchen unabhängigen, eigenständigen, wesenhaften Selbst zu betrachten bedeutet, Leerheit zu betrachten.

Betrachten wir das Gesetz von Abhängigkeit, so erkennen wir, dass ein Gegenstand nicht unabhängig exstieren kann. Sie kann nur in wechselseitiger Abhängigkeit aller Dharmas existieren. Das Dasein eines Dharmas schliesst das Dasein aller Dharmas mit ein. Das Dasein aller Dharmas ist durch das Dasein eines einzigen Dharmas begründet. Das ist das Prinzip der wechselseitigen Durchdringung und des Einsseins aller Dinge. Ihr könnt in jedem Gegenstand das gesamte Universum darin erkennen.

Die grundlegende Bedeutung von Leerheit ist: Dies ist weil jenes ist. Kein Dharma kann unabhängig von allen anderen Dharmas existieren. Kein Dharma besitzt ein eigenständiges wesenhaftes Selbst. Das ist die Bedeutung von Leerheit. Leer bedeutet leer von Selbst.

Was ist ein eigenständiges, individuelles Selbst?

Es ist ein Selbst, das vollkommen aus sich heraus existiert, unabhängig von allen anderen Elementen.

Ein Mensch mit rechter Ansicht versteht den Prozess von Geburt und Tod in allen Dharmas. Deswegen ist er durch Gedanken von Sein oder Nicht -Sein nicht verstört. Wenn Leiden entsteht, weiss der Mensch mit rechter Ansicht, dass Leiden entsteht. Wenn Leiden vergeht, weiss dieser Mensch, das Leiden vergeht. Das Entstehen und Vergehen aller Dharmas verstört diesen Menschen nicht. Beständigkeit auf der einen, Illusion auf der anderen Seite - sind zu extrem. Das Entstehen in Abhängigkeit transzendiert beide Exteme und verweilt in der Mitte.

Der Keim stirbt nicht! Zu sterben bedeutet, vom Sein zum Nicht-Sein überzugehen. Keines Der Gegenstände, Dharmas kann jedoch von Sein zum Nicht-Sein übergehen Alle diese Dharmas wandeln sich in andere um, das ist alles.

Dank der Meditation über die leere Natur aller Dharmas ist es möglich, alle unterscheidenden Vorstellungen zu überschreiten, um die wahre Natur aller Dinge zu erkennen und zu verwirklichen.

Die drei Siegel der drei Tore der Befreiung:

Die drei Siegel in jeder Belehrung. Dies drei sind Leerheit, Zeichenlosigkeit und Absichtslosigkeit.

Die Meditation über die Leerheit sunnata öffnet das Tor zur Freiheit. Zeichenlosigkeit animitta bedeutet, die Grenzen der Wahrnehmung und begrifflicher Unterscheidung zu überschreiten. Absichtslosigkeit appanihita bedeutet, nicht irgendetwas nachjagen, nichts den Vorrang vor anderem zu geben.

Der spirituell Suchende lehnt Geburt und Tod ab, denn er will Befreiung erlangen.

Alle Dharmas, alle Wesen, tragen in sich die Natur der Erleuchtung. Sucht nicht ausserhalb von euch danach. Wenn ihr das Licht der Bewusstheit auf euch selbst richtet, werdet ihr sofort Erleuchtung verwirklichen.

Soheit:

Wir können die Wirklichkeit nur durch direkte, unmittelbare Erfahrung erfassen.

Die Natur aller Dharmas ist nicht bedingt und kann als Soheit tathata, bezeichnet werden. Soheit ist die wundervolle Natur aller Dharmas. Aus der Soheit entsteht der Lotus. Alles entsteht aus der Soheit. Eine Person die aus der Soheit hervorgeht, nennt man einen tathagata, das bedeutet: Der So-Gekommene. In Wahrheit kommen die Dharmas nicht von irgendwoher noch gehen sie irgendwohin, denn ihre Nature ist bereits Soheit.

Die fünf Kräfte die nötig sind die Erleuchtung zu nähren:

Diese fünf Kräfte sind: Vertrauen, Energie, Achtsamkeit, Konzentration und Einsicht.

Die sieben Faktoren des Erwachens:

Volle Aufmerksamkeit, Dharma-Ergründung, Energie, Freude, Wohlgefühl, Konzentration, Gleichmut und Loslassen.

Die drei Kostbarkeiten: ( 3 Juwelen)

Die Fähigkeit zur Erleuchtung, das ist der Buddha, die Lehre ist das Dharma, die Gemeinschaft ist die Shanga.

 

Im sterben sollte man in der Betrachtung des Körpers, der Empfindungen, des Geistes und der Objekte des Geistes verweilen.

Der Mönch:

Ein Mönch lebt keusch und kinderlos, nicht der Askese willen, sondern, weil er so freier und ungebundener ist, anderen zu helfen.

Der Mönch beobachtet die sechs Sinnesorgane und überwindet die fünf Hemmnisse des Geistes, die da sind: Begierde, Hass, Trägheit, Ruhelosigkeit und Zweifel. Durch das achtsame, bewusste Atmen schafft er Freude und Glück, und so schreitet er auf dem Pfad der Erleuchtung voran. Die Freude und das Glück der Meditation durchdringen Geist und Körper, heilen alle Angst, allen Kummer und alle Verzweiflung, und sie befähigen den Übenden, die Wunder des Lebens zu erfahren. Gewissenhaft Achtsamkeit bewahrt und die Regeln beachtet, kann er die Konzentration entwickeln, die er nutzen kann, um alle Dharmas zu beleuchten. Dank dieser Betrachtung erkennt er die selbst-lose und unbeständige Natur aller Dharmas. Da er die selbst-lose und unbeständige Natur aller Dharmas erkennt, ist er keinem mehr verhaftet. So kann er die Fesseln durch schneiden, die die meisten Menschen binden; die Fesseln der Gier, des Zorns, der Trägheit, der Ruhelosigkeit, des Zweifels, die Fesseln der falschen Auffassungen von Selbst, der extremen Ansichten, der irrigen Auffassungen und der verzerrenden Sichtweisen und der Auffassungen, die unnötige Verbote befürworten. Dadurch erlangt er Befreiung und wahre Freiheit. Befreiung ist ein grosses Glück und eine der grossen Früchte der spirituellen Übung. Durch die Einsicht, das alle Dharmas unbeständig sind, weder entstehen noch vergehen, weder unrein noch rein sind, weder zunehmen noch abnehmen, weder eins noch viele sind, weder kommen noch gehen. Dank dieser Einsicht unterscheidet man nicht. Man betrachtet alle Dharmas mit vollkommener Gleichmut, ohne Sorge und Angst. Man treibt auf der Welle von Geburt und Tod, um alle Wesen zu retten. Man zeigt allen Wesen den Weg, so dass sie Befreiung, Freude und Glück kosten können. Man hilft den Menschen, sich von dem Irrgarten der Begierde, des Hasses und der Unwissenheit zu befreien, dies ist ein grosses Glück. Solch Glück ist eine erhabene Frucht der spirituellen Übung, die sich in der Gegenwart zu verwirklichen beginnt und bis in die Zukunft erstreckt.

Die Fähigkeit zur Erleuchtung, das ist der Buddha, die Lehre ist des Dharma, die Gemeinschaft ist die Shanga.

Die Essenz der Lehre des Tathagata liegt in den Vier Grundlagen der Achtsamkeit, den Vier Rechten Bemühungen, den Vier Grundlagen Spiritueller Kraft, den Fünf Fähigkeiten, den fünf Kräften, den sieben Faktoren des Erwachens, und dem Edlen Achtfachen Pfad.

Alte Weisheitsschule = Theravada Buddhismus
Kennt folgende fünf Tugenden: Glaube, Kraft, Aufmerksamkeit, Sammlung, Weisheit.
Einzig durch die Weisheit kann man das Nirwana erreichen.
Hinayana = Kleines Fahrzeug oder kleiner Weg Name verschiedener Richtungen des sog. Südlichen Buddhismus führt zu: Neuer Weisheitsschule.
Alte Weisheitsschule: befasste sich ausschliesslich mit der persönlichen Befreiung vom Leiden.
Neue Weisheitsschule: hatte dagegen nun nicht mehr den egoistischen Arhat, sondern den altruistischen (selbstlosen) Boddhisattva als Ideal.

Mahayana = Grosses Fahrzeug folgte der Lehre der Neuen Weisheitsschule. Es stellte den leichteren Weg der breiten Masse dar, das Nirwana zu erlangen. Die Schule des Mahayana stelle das Mitleid an die Spitze der Tugenden.

Lamaismus = Neue Weisheitsschule in Tibet.

Hynayana stützt sich auf mündliche Ueberlieferungen in singalesischer Sprache ins Pali übersetzter Texte.
Mahayana stützt sich auf eine in Sanskrit verfasste Schrift.
Um 600 n.Chr. erlangten die tantrischen Schulen an Bedeutung. Tantras lehren die Aneignung übersinnlicher Kräfte. Die Methoden waren Mantras (mystischen Silben), Mandalas (magische Anschauungsbilder) und Mudras (symbolische Gesten).

Es gibt sechs Arten von Wesen: Götter, Dämonen, Menschen, Gespenster, Tiere und Höllenwesen.